Gold Corp. und Barrick Gold sorgten gestern für eine Reversal-Kerze im Gold Bugs Index. Mit einem Marktgewicht von 30% bugsierten die beiden "Blue Chips" den Index über den Widerstand von $ 549. Allerdings: Der klare Outperformer ist Coeur d' Alene. Dank des Silber-Moves notiert die Aktie bereits an ihren Dezember-Hochs. Dicht dahinter: Iamgold.
Was bedeutet das
1. Der Gold Bugs-Play startet mitten in der Marktkorrektur
2. Gefragt sind zunächst Schwergewichte, weniger die Juniors
3. Es ist nicht alles Silber, was glänzt: Iamgold zeigt, dass es auch für Gold genug Potential gibt.
Ob Gold jetzt wegen Silber steigt oder wegen der Nachrichtenlage im Nahen Osten, mag vom Betrachter abhängen. Was die Kriterien für eine Fortsetzung der Rallye angeht, dürften sie jedoch übereinstimmen:
1. Nachhaltiger Ausbruch von Gold über $ 1.418
2. Gold behält seine Rolle als "safe haven". Sollte der Schweizer Franken wieder zu einer Outperformance ansetzen, könnte die Lage kippen
3. Das Momentum von Silber sollte nicht an Zugkraft verlieren
Blick auf den Wochenchart
Auch wenn heute erst Donnerstag ist, so müsste sich der Gold Bugs heute und morgen gegen den allgemeinen Abverkauf stemmen.
Das wichtigste Kriterium für einen Einstieg wäre der Wochenschluss-kurs > $ 557.59. Da der Re-Test von $517 - $520 noch nicht vom Tisch ist, ergibt sich in dem Bereich vielleicht ein besseres CRV.
Juniors. Das größte Potential, theoretisch
Der Gold Miners Juniors-ETF (GDXJ) zeigt eine bärische Divergenz im MACD (ohne Chart). Trotz des hohen Volumen und des bullischen Reversal-Signals würde das zunächst auf niedrigere Kurse hindeuten. Auch die Zyklik spräche dafür, bis Anfang März zu warten. Der Wochen-chart signalisiert, dass ein Schlusskurs > $ 38.34 (MA 16) für eine Trendfortsetzung notwendig ist. Doch danach sieht es noch nicht aus:
Ursache dafür ist die Kaufzurückhaltung der Investoren. Der Großteil der Silber-Minen hat den (Silber-)Anstieg bisher nicht mitgemacht.
Von 24 Silber-Minen liegen lediglich fünf oberhalb der Silber-Performance.
Plan B
Ein Fehlausbruch von Gold über die Marke von $ 1.418 würde zu einer volatilen Seitwärtsphase führen. Ursache dafür könnte ein Rebound des S&P 500 sein, möglicherweise in Verbindung mit einer Entspannung im Nahen Osten. Positive Job-Daten wären ebenfalls denkbar. Sollte sich die Lage im Nahen Osten jedoch verschärfen, könnte das Kapital in den Dollar umgeschichtet werden. Und die Aufwärtsbewegung von Gold kurzer Hand gestoppt werden. Solange der Trend beim Öl nach oben zeigt, ist die Gefahr für Gold jedoch eher gering.



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