Die Schwergewichte des S&P 500 haben das Low aus dem März in der gestrigen Rallye überwunden. Der erste Teil der Schadensbegrenzung wäre damit erfolgt.
Nachdem heute das Gerücht verbreitet wurde, Société Generale wäre Pleite, steht der kleine Vorsprung auf der Kippe. Die Möglichkeit des Bungee-Effekts - eines steilen V-förmigen Snap-Backs - wäre damit vom Tisch. Jetzt dürfte die enervierende Seitwärtsphase beginnen ähnlich der in 2008. Tagesschwankungen in den Indices von 5-6% könnten die nächste Zeit normal sein.
Wenn man sich vom jetztigen Standpunkt etwas wünschen könnte, wäre das eine zweites "Lower Leg" in Verbindung mit einem Anziehen des breiten Marktes. Sprich der S&P fällt z.B. bis ca. 1.110, die Zahl der Aktien > MA 10 aber nicht. Und bildet so eine bullische Divergenz aus. Der Zeitrahmen dafür wäre etwa 4-6 Wochen.
Drei Dinge, die trotz Katastrophenstimmung für die Bullen sprechen:
1. Es werden mehr Calls auf Aktien gekauft als Puts:
3. Der S&P hat eine Morningstar-Formation ausgebildet. (s. oben)
Plan B
Sollte sich die Morningstar-Formation durchsetzen, besteht doch noch die Chance auf eine v-förmige Erholungsrallye. Für ein klassisches Signal müsste die heutige Kerze jedoch weiß und der inverted hammer - ja, ja - ein Doji sein. Auf einen Short Squeeze zu setzen, wäre demnach noch verfrüht.
Bitte beachten Sie den Disclaimer.



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen